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Kontakt Gemeinde Nebra
Bürgermeister: Gerhard Hildebrandt
Sprechzeiten: dienstags 16:00 - 18:00 Uhr, donnerstags 14:00 - 16:00 Uhr
Telefon: 03 44 61 / 2 21 01 oder 03 44 61 / 2 20 16 -
Aktuelles Nebra
Eingemeindung ab 01.09.2010
Die Einwohnerzahlen steigen weiter
Im Rahmen der Gemeindegebietsreform gehört der Ort Reinsdorf ab 01.09.2010 zur Stadt Nebra (Unstrut).
Somit gehören folgende Ortsteile zur Stadt Nebra (Unstrut):- Großwangen
- Kleinwangen und
- Reinsdorf
Eingemeindungen ab 01.07.2009
Stadt Nebra (Unstrut) vergrößert sich
Im Rahmen der Gemeindegebietsreform gehören ab dem 01.07.2009 folgende Ortsteile zur Stadt Nebra (Unstrut):- Großwangen
- Kleinwangen
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Willkommen in Nebra
Nebra in Zahlen:
Höhe:
120 m ü. NN
Fläche:
17,85 km 2
Einwohner:
3.066 (Stand: 30.06.2009)
Bev.-Dichte:
172 EW/km 2
Postleitzahl:
06642 Nebra, Großwangen und Kleinwangen
Vorwahl:
034461 Nebra, Großwangen und Kleinwangen
Geschichte:
Nebra wurde erstmals 876 urkundlich erwähnt. Der Name lässt sich eventuell als Ort an der Enge deuten. Über das alteuropäische Adjektiv "nebh-ri", "nob-ri" _KLA_eng, schmal_KLZ_ könnte ein Bezug zum Engtal der Unstrut oder der schmalen Stelle des Flusses gefunden werden. Der Sandstein spielte schon immer eine große Rolle für Nebra. 1182 wurde mit dem Abbau von Sandstein rechts und links der Unstrut begonnen. Nicht nur in Nebra selbst wurde er als Baumaterial verwendet, auch beispielsweise das Brandenburger Tor und der Reichstag in Berlin sowie die Hamburger Börse wurden mit Nebraer Buntsandstein gebaut. Um 1200 wurde eine Burg auf dem südlich gelegenen Sandsteinfelsen gebaut. Eine Siedlung entstand nun dort. Noch heute ist ein oberer und unterer Stadtteil zu erkennen.
Im 12. Jahrhundert wird das Stadtrecht verliehen. Die Lage am "Heerweg", einem Abzweig der Kupferstraße, ließ die Stadt schnell wachsen. 1323 erfolgte die urkundliche Erwähnung von Nebraer Maß und Münze. Anfang des 14. Jahrhunderts entwickelte sich die Unterstadt, die ebenfalls von der Stadtmauer umschlossen wurde. 1349 waren jüdische Kaufleute hier ansässig, die Stadt besaß Marktrecht und eine Ratsverfassung. Das Schloss Nebra wurde 1540 erbaut. Der wirtschaftliche Aufschwung des Ackerbürgerstädtchens begann mit der Schiffbarmachung der Unstrut Ende des 18. Jahrhunderts. Der Fluss wurde durch Einbau von zwölf Schleusen reguliert und an die Saaleschifffahrt, ab 1822 auch an die Elbeschifffahrt angeschlossen. So konnte der Nebraer Sandstein auch über weite Entfernungen transportiert werden. 1952 wurde Nebra zur Kreisstadt ernannt und war zum damaligen Zeitpunkt die zweitkleinste Kreisstadt der DDR. Viele Einwohner von Nebra arbeiteten im Zementwerk Karsdorf oder im Kaliwerk Rossleben. Seit 1994 gehört die Stadt zum Burgenlandkreis. Am 4. Juli 1999 wird die so genannte Himmelsscheibe von Nebra zusammen mit einem Bronzeschatz von zwei Raubgräbern ausgegraben. Sie stammt aus der unmittelbaren Umgebung Nebras und ist die früheste, um 1600 vor Christus, bekannte Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte.Sehenswürdigkeiten:
- Spätromanische Burgruine
- Stadkirche St. Georg
- Rathaus
- Geburtshaus der Schriftstellerin Hedwig Courths-Mahler
Geographische Lage: Liegt im Burgenlandkreis südwestlich von Halle (Saale).
Verkehrsanbindung:
Autobahn: A 9 Berlin - Nürnberg (ca. 44 km entfernt)Bundesstraßen: B 250 Eckartsberga - Bad Bibra - Nebra - Querfurt
Burgenlandbahn - Verbindungen nach Laucha, Freyburg, Naumburg
PVG Burgenlandkreis-Linie 610: nach Laucha, Freyburg, Naumburg / PVG Burgenlandkreis-Linie 631: nach Wiehe, Bad Bibra / PVG Burgenlandkreis-Linie 632: nach Vitzenburg / PVG Burgenlandkreis-Linie 633: nach Bad Bibra, Eckhartsberga / PNVG Merseburg-Querfurt-Linie 708: nach Vitzenburg, Querfurt / Verkehrsverbund-Linie 700: nach Querfurt, Eisleben