-
Kontakt Gemeinde Balgstädt
Ehrenamtlicher Bürgermeister: Arno Krause (SPD)
Sprechzeit: dienstags 17:00 - 18:00 Uhr
Telefon: 03 44 64 / 2 80 30 -
Aktuelles Balgstädt
Eingemeindungen ab 01.07.2009
Gemeinde Balgstädt vergrößert sich
Im Rahmen der Gemeindegebietsreform gehören ab dem 01.07.2009 folgende Ortsteile zur Gemeinde Balgstädt:- Balgstädt
- Burkersroda
- Dietrichsroda
- Größnitz
- Hirschroda
- Städten
-
Willkommen in Balgstädt
Balgstädt in Zahlen:
Höhe:
109 m ü. NN
Fläche:
33,86 km2
Einwohner:
1.213 (Stand 30.06.2009)
Bev-Dichte:
36 EW/km2
Postleitzahl: PLZ ab 01.10.2010
06632 Balgstädt Für die Gemeinde Balgstädt und seiner Ortsteile gilt dann
06632 Größnitz folgende PLZ bzw. Postanschrift:
06636 Hirschroda Max Mustermann
06647 Burkersroda und Dietrichsroda Musterstraße 1
06632 Balgstädt
Vorwahl:
034464 Balgstädt und Größnitz
034465 Burkersroda und Dietrichsroda
034462 Hirschroda
Geschichte:Erstmals erwähnt wurde Balgstädt im Jahre 775 und ist damit eines der ältesten Dörfer im Unstruttal. Zahlreiche Funde und Gräber belegen die frühe Besiedlung der Balgstädter Flur vor etwa 5000 Jahren. Erste Spuren führen in die Steinzeit zurück, was durch Funde von Steinwerkzeugen belegt werden kann. Im 9. Jahrhundert zogen laut einer Sage die Hunnen unter ihrem Heerführer Leito durch die Totentäler. Sie brandschatzten, plünderten und ermordeten Frauen und Kinder eines germanischen Stammes, der sein Lager im Hasseltal aufgeschlagen hatte. Die Germanen besiegten die Hunnen und hängten deren Anführer Leito auf. Ein Flurstück in Balgstädt wird heute noch Hangeleite genannt.
Zu der Namensentstehung gibt es viele Geschichten und Sagen, wobei die einfachste und schönste die ist: Vor sehr langer Zeit in den hiesigen Urwäldern, die damals das Unstruttal verhüllten, brannte das Ratsfeuer eines Germanen. Sein Name war Balgo. Ihm oblag die Pflicht, Recht unter seinesgleichen zu sprechen. Wer einen Rat oder Rechtsspruch benötigte, ging zu der Stätte Balgos - Balgosstätte - Balgstädt. Gekreuzte Balken in Form einer Waage waren das Zeichen eines Rechtsspruches.
Für die Entwicklung Balgstädts war die Eröffnung der Steinbrücke auf dem Rödel, einem Höhenrücken südöstlich von Balgstädt, bedeutungsvoll. 1252 erlaubten die zwei Ministerialien von "Balgstete" dem Hochstift Naumburg, die für den dortigen Dombau benötigten Steine im Balgstädter Steinbruch zu brechen. Neben dem Dom wurden u.a. auch die Naumburger St. Wenzelskirche und die Klosterkirche Pforta mit den hier gebrochenen Steinen erbaut.
Erste Erwähnungen über den Weinbau in dieser Region findet man 976. Um 1880 wurden die Weinberge um Balgstädt neu angelegt und die Reblaus mit eingeschleppt. Man glaubte, der Weinbau im Unstruttal sei dem Untergang geweiht. Heute bieten der Wein und die Landschaft der Gemeinde für den Tourismus eine große Chance.
Geographische Lage: Balgstädt liegt im Tal des Unterlaufs der Unstrut - acht Kilometer vor deren Mündung in die Saale - an der Einmündung des Hasselbaches. Die Gemeinde ist Teil des Naturparks Saale-Unstrut-Triasland und liegt am westlichen Rand des Weinbaugebietes Saale-Unstrut.
Sehenswürdigkeiten:
- Dorfkirche
- Balgstädter Berge (südöstlich vom Ort)
- Zeddenbachmühle
- Naturschutzgebiet "Tote Täler"
Verkehrsanbindung:
Bundesstraßen: B 176 Sömmerda - Bad Bibra - Balgstädt- Freyburg - Weißenfels / B 180 Naumburg - Freyburg - Eisleben - Aschersleben (ab Freyburg ca. 2 km Landstraße)
Bahnverbindungen: Strecke 585: Unstrutbahn - Verbindungen nach Laucha, Karsdorf, Vitzenburg, Nebra, Freyburg, Naumburg
Busverbindungen: nach Freyburg, Naumburg, Laucha, Nebra und Lossa


