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Bildung, Vorträge und Diskussionen | Himmelswege

Themenabend: Strukturwandel - Erfahrungen und Perspektiven

Mit zwei Vorträgen. Dazwischen kleiner Imbiss. Die Sonderschau "Sternensucher" ist geöffnet.

Beschreibung

Der Süden Sachsen-Anhalts ist vom "Ausstieg aus der Kohle" und dem damit verbundenen tiefgreifenden Strukturwandel betroffen. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund ist 2020 seitens des Landes Sachsen-Anhalt die Gründung eines Instituts für Landesgeschichte beschlossen worden. Institutsleiter Dr. Michael Hecht stellt dessen Aufgaben und Perspektiven im Rahmen des Themenabends kurz vor. 18 Uhr Vortrag: Gestaltendes Bewahren - Geschichtskultur als Feld von Zukunftshandeln im Ruhrgebiet Eine der bedeutendsten Industrieregionen Europas durchlebte seit den Krisen der Kohle- und Stahlindustrie tiefgreifende Veränderungen. Durch den strukturellen Wandel wurde nicht nur die soziale und wirtschaftliche Perspektive des Ruhrgebiets ungewiss, die Zukunft der gesamten Region stand in Frage. Von der wertschätzenden Erhaltung montanindustrieller Bauten in den 1970er Jahren bis zum Status der Kulturhauptstadt 2010 zeigt der Vortrag auf, inwiefern geschichtskulturelle Maßnahmen als Reaktion auf die unsicher gewordene Zukunft der Region zu verstehen sind. Referentin: Dr. des. Helen Wagner (Universität Erlangen) 20 Uhr Vortrag: Braunkohle und Heimatwissen - Die Geschichte des Geiseltals und die Zukunft der Industriekultur Das geplante Ende des Braunkohlenbergbaus wirft Fragen auf: Wie kann die Geschichte dieses Wirtschaftszweigs erzählt werden? Wie kann eine neue Industriekultur aussehen? Anhand der Geschichte des Geiseltals und der Geiseltalgrabungen wird in dem Vortrag die These vertreten, dass Landschaftsverbrauch und die Schaffung von Heimatwissen untrennbar verwoben waren. Skizziert wird unter anderem, wie ein industriekulturelles Erinnern in Sachsen-Anhalt im Strukturwandel aussehen könnte. Referent: Dr. Jan Kellershohn (LDA Sachsen-Anhalt) Kosten: 19,50 €, ermäßigt 13,00 €, inkl. Imbiss zwischen den Vorträgen und Eintritt in die Sonderschau "Sternensucher" Anmeldung erforderlich Bitte beachten Sie: Die Arche Nebra ist bis 30. September 2022 geöffnet. Im Oktober schließt das Besucherzentrum aufgrund von größeren Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen. Das Arche-Nebra-Team ist weiter für Sie da: Für die Zeit der Schließung gibt es buchbare Angebot im Außenbereich und einen Kreativ-Wettbewerb. Der Fundort der Himmelsscheibe von Nebra bleibt auf jeden Fall zugänglich. Bitte schauen Sie auf der Website www.himmelsscheibe-erleben.de nach dem Fortgang der Arbeiten. Die Wiedereröffnung der Arche Nebra ist für Juni 2023 geplant.

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